X Prize: Techniken für Kampf gegen Ölpest gesucht
Schneller Einsatzfähigkeit und hohe Umweltverträglichkeit gefordert
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| Umweltkiller Ölpest: Preisrennen um effizientere Gegenmaßnahmen (Foto: pixelio.de, Corinna Siefert) |
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Washington
(pte/30.07.2010/12:10) -
Die X Prize Foundation hat einen Wettbewerb zur Entwicklung besserer Technologien zur Bekämpfung von Ölteppichen auf dem Meer ausgerufen. Die "Wendy Schmidt Oil Cleanup X Challenge" http://www.iprizecleanoceans.org lockt Wissenschaftler und Ingenieure mit einem Preistopf von insgesamt 1,4 Mio. Dollar für innovative Methoden, die eine schnelle und effektive Reaktion auf Katastrophen ermöglichen.
Der Wettbewerb ist nicht zuletzt eine Reaktion auf die Ölpest im Golf von Mexiko, gegen die seit der Explosion der BP-Bohrplattform Deepwater Horizon im April angekämpft wird. Neue Technologien sollen helfen, die Auswirkungen künftiger Katastrophen besser in Grenzen zu halten. "Angesichts von über 10.000 Bohrinseln auf den Weltmeeren und Million an Barrels Öl, die täglich transportiert werden, ist die Frage nicht ob, sondern wann es wieder zum einem Ölleck kommt", betont die Preis-Sponsorin Wendy Schmidt.
Technologie-Wettrennen
Die Oil Cleanup X Challenge soll die Entwicklung von Technologien fördern, die im Katastrophenfall möglichst schnell einsatzbereit sind und effizient Rohöl binden können. Ein wichtiges Kriterium ist die Umweltverträglichkeit. Das im Golf von Mexiko genutzten Lösungsmittel trägt nach Ansicht von Forschern zum dortigen Umwelt-GAU bei (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/100726002/). Der Wettbewerb fordert nun Ansätze, die selbst keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt haben.
In der ersten Wettbewerbsphase bis April 2011 wird bei eingereichten Technologien auch bewertet, wie gut sie von kleinen Tanker-Lecks bis hin zu Großkatastrophen wie im Golf von Mexiko skalieren. In einer zweiten Wettbewerbsphase werden bis zu zehn Teams einem Praxistest unterzogen. Für jene Lösung, die dabei am effektivsten und effizientesten Öl von der Meersoberfläche rückgewinnen kann, winkt dann der Hauptpreis von einer Mio. Dollar.
Öko-Technologien
Bei der X Prize Foundation läuft derzeit auch ein Wettbewerb, der gegen den immensen Ölbedarf durch den Straßenverkehr ankämpft. Der vom US-Energieministerium mitgeförderte Progressive Automotive X Prize (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/091103024/) ist diese Woche in die Entscheidung gegangen.
Von ursprünglich 111 Teams mit 136 Fahrzeugen im Öko-Rennen haben es nur sieben Mannschaften mit neun Ökomobilen in die abschließende Validierungsphase geschafft. Immer noch im Rennen um einen Teil vom Zehn-Mio.-Dollar-Preisgeldkuchen sind dabei sowohl das deutsche Elektrofahrzeug-Projekt TW4XP http://www.tw4xp.com sowie das Team X-Tracer Switzerland http://www.monotracer.com.
(Ende)
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