Hightech Medien Business Leben Unternehmen Produkte Aussendung Termine Abo RSS Kontakt
Nachrichten für Meinungsbildner für 95.709 Abonnenten | 131.306 Meldungen | 42.216 Pressefotos
Verwandte Meldungen
Energieübertragung der Zukunft erfolgt kabellos
Lehrer wollen Schüler vor WLAN-Strahlung schützen
Kinder im Visier der Telekombranche
Magnetschwebe-Interface zum Fühlen virtueller Objekte

Weitere Meldungen
Ein Dollar: Mini-Kamera-Modul mit 2,0 Megapixel
Opera: "Chrome hilft den Browser-Markt zu öffnen"
Lenovo plant Einstieg in das Smartphone-Geschäft
100-Dollar-Laptop bei Amazon zu kaufen

Sponsored Links
Informieren Sie sich kostenlos
Leben ohne Sehhilfe – CARE Vision
Sie haben die Webseite
Wir haben die Inhalte

Monster Jobcorner

Finden Sie uns auf Facebook

Werbung

pte080908003 Forschung/Technologie, Umwelt/Energie
Share |

Elektrosmog verwirrt die Tierwelt
Forscher führt Bienensterben auf Strahlungsfelder zurück

Bienen nutzen das Erdmagnetfeld zur Orientierung (Foto: pixelio.de, Manfredo)
London (pte/08.09.2008/06:05) - Laut einer Elektrosmog-Studie von Ulrich Warnke, Professor an der Universität Saarland, sind die Auswirkungen von Mobilfunkmasten, Wi-Fi-Systemen, Hochspannungsleitungen und ähnliche Quellen elektromagnetischer Strahlung auf die Tierwelt ernorm. Warnke untersucht diese Problematik bereits seit dreißig Jahren und ist erneut zum Schluss gekommen, dass der Elektrosmog unter anderem zum Bienensterben wie auch zum Rückgang der Spatzenpopulationen geführt hat und die Migration von Zugvögeln stört. Die Betreiber von Mobilfunkunternehmen stehen diesen Erkenntnissen jedoch naturgemäß kritisch gegenüber. Das berichtet die Zeitung "The Independent".

In Warnkes Studie kommt er zu dem Schluss, dass "die nie zuvor dagewesene Dichte des Netzes aus künstlichen magnetischen, elektrischen und elektromagnetischen Feldern" das "natürliche Informationssystem", auf das sich viele Tiere verlassen, überlagere. Viele Tierarten verwenden das natürliche elektromagnetische Feld der Erde um sich zu orientieren, die Tageszeit zu bestimmen und das Herannahen von schlechtem Wetter zu spüren. Den starken Rückgang der Bienenpopulationen in den USA und in Europa führt er auf das künstliche elektromagnetische Feld zurück. Eine österreichische Studie zeigt, dass zwei Drittel der Imker, deren Kolonien sich nicht mehr als 300 Meter entfernt von Mobilfunkmasten befinden, einen unerklärlichen Rückgang ihrer Bienenkolonien zu verzeichnen haben.

Die britische Mobile Operators Association steht solchen Studien skeptisch gegenüber. Die Organisation vertritt alle britischen Mobilfunkanbieter und verweist auf eine US-amerikanische Forschergruppe, die auch Bienensterben in Gebieten ohne Mobilfunkmasten registriert hat. Warnke meint hingegen, dass Bienen, die nahe an Hochspannungsleitungen leben, sich gegenseitig und ihren Nachwuchs töten. Außerdem seien die Frequenzen von Mobiltelefonen dafür verantwortlich, dass Bienen ihre Orientierung verlieren und nicht mehr nach Hause finden. (Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Kristina Sam
email: sam@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-319

Weitersagen



Startseite | Abo | Aussendung | Termine | Pressefotos | Adhoc-Dienst | Fotodienst | Toplocations | Archiv | Produkte | pressetext4Joomla
© 1997-2010 Pressetext | Nutzungsbedingungen | AGB | Impressum | Österreich | Deutschland | Europa | Corporate | Kontakt