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pte080312032 Medien/Kommunikation, Handel/Dienstleistungen |
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Internetshopper leicht von Dritten beeinflussbar
70 Prozent folgen Meinung anderer
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| Onlineshopper schätzen Anonymität des Internets (Foto: fotodienst.at) |
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Hamburg
(pte/12.03.2008/13:55) -
Onlineshopper sind offenbar besonders leicht beeinflussbar. Wie eine aktuelle Untersuchung des Softwareunternehmens novomind http://www.novomind.de zeigt, richten sich 70 Prozent der Internet-Käufer bei ihren Kaufentscheidungen nach der Meinung von anderen. Die Produktauswahl erfolgt vor allem auf Grundlage von Bewertungen in Online-Foren und in den Kundenbereichen der Internetshops. 54 Prozent der Befragten gaben an, ihre Kaufentscheidungen anhand von positiven Bewertungen und hohen Verkaufrängen zu fällen. Überraschend ist, dass sich nur 27 Prozent an Meinungen von Personen aus dem persönlichen Umfeld im realen Leben orientieren.
"Wem mehr vertraut wird, hängt natürlich vom entsprechenden Produkt ab und die Bewertung durch Freunde und Bekannte ist nach wie vor wichtig. Allerdings hat nicht jeder einen entsprechenden Experten im unmittelbaren sozialen Umfeld", erklärt Peter Wiedekamm, Vorstand von novomind, auf Nachfrage von pressetext. Natürlich sei eine Bewertung nicht gleich verlässlich, nur weil sie im Internet stehe. Hier mache die Anzahl der Urteile und die Detailtiefe den Unterschied. Eine Absicherung durch die Meinung von Dritten ist laut Studie für die Mehrheit der Onlineshopper ein entscheidendes Auswahlkriterium. Allerdings deckt sich dieses Ergebnis nicht mit der Selbsteinschätzung der Nutzer. 72 Prozent sind der Ansicht, dass sie selbst im Internet viele Angebote vergleichen und sich eigenständig für ein Produkt entschließen.
Die beliebtesten Plattformen für den Interneteinkauf sind Auktionsportale, allen voran der Marktführer eBay (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080207028 ). Auf diesen sowie auf klassischen Shopping-Portalen wie Amazon haben viele Nutzer (43 Prozent) das Gefühl, freier und weniger bevormundet einkaufen zu können als im normalen Einzelhandel. 16 Prozent der Internetshopper sagen, sie fühlten sich beim Einkauf in Geschäften von Verkäufern unter Druck gesetzt. Die Online-Empfehlungen anderer User können dagegen nach eigenem Belieben aufgerufen werden. 70 Prozent schätzen die Anonymität und den unkomplizierten Zugriff auf Informationen und Angebote im Internet.
Ein typischer Einkaufsbummel lässt sich allerdings nicht so einfach auf das Web übertragen. Nur 15 Prozent der Befragten surfen nach Lust und Laune durch die virtuellen Shops, um sich inspirieren zu lassen oder einfach nur Artikel anzuschauen. 40 Prozent sehen vielmehr einen Vorteil in der Schnelligkeit des Internets und der Sicherheit, die richtigen Produkte zu finden. Nur jeder sechste Nutzer trifft spontane Kaufentscheidungen - dann aber offensichtlich auch, wenn sich ein solcher Schnellkauf zuvor bereits einmal als Fehlentscheidung erwiesen hatte. Grundsätzlich gibt es mittlerweile kaum noch Artikel, die sich nicht übers Netz verkaufen lassen. "Besonders teurere Produkte müssen allerdings perfekt dargestellt werden und dem Käufer mittels ausgereiften Beratungs- und Kundenserviceoptionen ein sicheres Kaufgefühl vermitteln", so Wiedekamm.
(Ende)
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