Frankreichs Anzeigenmarkt schreibt wieder schwarze Zahlen
Werbeeinnahmen der Medien wachsen um vier Prozent
Paris
(pte/10.03.2005/08:00) -
Nach drei Jahren Flaute können die französischen Medien endlich aufatmen. Alle Medien zusammen haben 2004 im Anzeigenmarkt einen Umsatz von 9,8 Mrd. Euro zu verbuchen, berichtet der Le Figaro. Das entspricht einem Anstieg um vier Prozent zum vorhergehenden Jahr, wie eine gemeinsame Studie des Instituts für publizistische Studien und Forschung Irep http://www.irep.asso.fr und France Pub http://www.france-pub.com ergab. Das französische Fernsehen hat dabei am meisten vom Wachstum profitiert.
Um 6,5 Prozent sind die Einnahmen aller TV-Sender zusammen aus Werbeeinnahmen auf 4,7 Mrd. Euro gestiegen. An zweiter Stelle der Profiteure steht das Radio mit 5,5 Prozent Zuwachs auf 785 Mio. Euro und schließlich die Printmedien mit einem Anstieg von nur 2,4 Prozent auf 4,7 Mrd. Euro. Unverändert blieb das Wachstum der Einnahmen aus Werbung für Kino und Außenmedien bei 2,6 Prozent. "2004 markiert einen Neubeginn des Werbemarktes ebenso wie für die Medienbranche. Die Wirtschaft verhielt sich besser und das Jahr war reich an Ereignissen wie den Olympischen Spielen und den Europäischen Fußballmeisterschaften" kommentiert Philippe Legendre, delegierter Direktor am Irep.
Die Werber haben 2004 ihre Investitionen im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 31,2 Mrd. Euro erhöht. Für das Internet betrugen die Investitionen der Werber 179 Mio. Euro. Großes Interesse besteht dabei an Werberaum, der im Internet immer knapper wird. pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=050124048 Für direktes Marketing gaben die Werber sogar zehn Mrd. Euro aus. Als markantes Faktum des vergangenen Jahres bezeichnete Xavier Guillon, Chef von France Pub, die Rückkehr der Branche zu ihren Stärken TV und direktes Marketing.
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